Leistungen

 

Schießausbildung mit Anspruch und Praxisbezug

Die Schießausbildung steht bei Jagd- und Sportwaffen Fischer immer im Zeichen eines klaren Grundsatzes:
Der Schütze steht im Mittelpunkt.
Ziel ist es, individuelle Fähigkeiten weiterzuentwickeln, realistische Anforderungen zu berücksichtigen und praxisnahe Lösungen zu erarbeiten – ohne pauschale Versprechen oder Standardrezepte.

Schießausbildung für Bewegungsjagden (Drückjagd)

Die Bewegungsjagd stellt besondere Anforderungen an Schütze, Ausrüstung und Entscheidungsfindung. Wechselnde Distanzen, kurze Reaktionszeiten und dynamische Situationen verlangen ein sicheres Zusammenspiel aus Technik, Übung und mentaler Vorbereitung.

Im Rahmen der Ausbildung werden unter anderem behandelt:

  • Besonderheiten der Jagdart und typische Schusssituationen
  • Verhalten und Entscheidungsfindung des Schützen
  • Anforderungen an Waffe, Optik und Ausrüstung
  • individuelle Anpassung an Erfahrungsstand und Revierbedingungen

Hier gilt: Der Schütze steht im Mittelpunkt, nicht ein starres Ausbildungsschema.

Schießausbildung mit der Kurzwaffe
jagdlich und sportlich

Die Anforderungen an den Schützen unterscheiden sich bei der Kurzwaffe erheblich – je nach jagdlicher oder sportlicher Nutzung. Jagdlich stehen häufig hohe körperliche Belastung, widrige Umweltbedingungen und Stresssituationen im Vordergrund, etwa bei Fangschüssen oder der Baujagd. Im sportlichen Bereich kommen Leistungsdruck, Präzision und Wiederholbarkeit hinzu.

Die Ausbildung setzt genau hier an:

  • Analyse der individuellen Fähigkeiten des Schützen
  • gezieltes Arbeiten an Technik, Handhabung und Sicherheit
  • realistische Einschätzung der eigenen Leistungsgrenzen
  • fundierte Beratung zu passender Waffe und Ausrüstung

Es werden keine Allheilmittel versprochen, sondern nachhaltig an den Fertigkeiten des einzelnen Schützen gearbeitet.

Schießausbildung mit der Flinte

Ob Treibjagd oder Schießstand – das Flintenschießen folgt eigenen Regeln und erfordert eine individuelle Anpassung an den Schützen. Neben der passenden Ausrüstung sind Anschlag, Bewegung und Timing entscheidend für den Erfolg.

Die Ausbildung berücksichtigt:

  • jagdliche und sportliche Einsatzbereiche
  • individuelle körperliche Voraussetzungen
  • Auswahl und Abstimmung von Waffe, Munition und Zubehör

Auch hier entscheidet letztlich der Schütze über den Erfolg, nicht allein das Material.

Beratung und Betreuung bei Technik für eingeschränkte Sicht

Der Einsatz von Technik bei eingeschränkter Sicht erfordert fundierte Kenntnisse, rechtliche Sicherheit und eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten.

Grundsätzlich gilt:
In Deutschland sind Optiken mit eigenem Absehen für den zivilen Einsatz verboten. Erlaubt ist die Nutzung von Tageslichtoptik in Kombination mit Wärmebild- oder Nachtsichtgeräten als Anbaugeräte, wobei sich das Absehen in der Tageslichtoptik befindet.

Eine universelle Lösung gibt es nicht. Die Wahl zwischen Wärmebild- und Nachtsichttechnik hängt unter anderem ab von:

  • persönlichen Fähigkeiten und Wahrnehmung
  • jagdlichen Einsatzschwerpunkten
  • Revierstruktur und Entfernungen
  • ergonomischen und technischen Anforderungen

Ziel der Beratung ist es, eine individuell passende, rechtssichere und praxisnahe Lösung zu finden. Dabei wird auch auf sinnvolle Kombinationen aus Beobachtungs- und Zieloptik, Montage, Handhabung sowie ergänzende Ausrüstung eingegangen. Technik soll unterstützen – nicht überfordern oder falsche Sicherheit vermitteln.

Unterstützung bei der Jungjägerausbildung
Waffenhandhabung und Schießen

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an angehende Jagdscheininhaber und dient der gezielten Vorbereitung auf die mündliche und praktische Jägerprüfung. Es handelt sich nicht um eine reguläre Schießausbildung oder jagdliche Weiterbildung, sondern um eine strukturierte Prüfungsvorbereitung.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Themenkomplex des Sachgebietes 1, der ein breites und fundiertes Grundwissen voraussetzt. Dieses Wissen wird verständlich vermittelt, systematisch aufgebaut und – angepasst an den jeweiligen Ausbildungsstand – vertieft.

Ein zentraler Bestandteil ist die sichere und regelkonforme Waffenhandhabung. Die geforderten Handlungsabläufe für die Handhabungskontrolle im praktischen Prüfungsteil werden klar erläutert, auf Besonderheiten der einzelnen Waffen eingegangen und anschließend durch eigenständiges, angeleitetes Üben gefestigt. Ziel ist es, die in der Prüfung verlangten Waffen sicher, ruhig und nachvollziehbar zu beherrschen.

Ergänzend erfolgt eine aufbauende schießtechnische Prüfungsvorbereitung, die sich ausschließlich an den konkreten Anforderungen des Prüfungsdurchlaufs orientiert. Es werden keine allgemeinen Leistungsversprechen oder jagdlichen Schießfertigkeiten vermittelt, sondern prüfungsrelevante Inhalte gezielt vorbereitet.

Ziel dieser Unterstützung ist es, Prüfungssicherheit, Verständnis und Handlungskompetenz zu schaffen – als Grundlage für einen erfolgreichen Abschluss der Jägerprüfung.

Schießausbildung auf weite Distanzen

Jagd im Gebirge und anspruchsvolles Gelände

Die Jagd auf weite Distanzen sowie die Jagd im Gebirge stellen deutlich erhöhte Anforderungen an den jagdlichen Schützen. Neben den bekannten Aspekten aus Ansitz und Pirsch kommen größere Schussentfernungen, steilere Schusswinkel und wechselnde Umweltbedingungen als zusätzliche Aufgabenstellung hinzu.

Im Mittelpunkt dieser Schießausbildung steht daher nicht allein die Ausrüstung, sondern vor allem die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Eine saubere Vorbereitung vor dem Schuss sowie das richtige Verhalten nach dem Schuss sind hierbei ebenso entscheidend wie das sichere Beherrschen von Waffe und Optik.

Die Ausbildung legt besonderes Augenmerk auf:

  • den jagdlichen Schützen und seine individuellen Voraussetzungen
  • den sachgerechten Einsatz und das sichere Beherrschen der Ausrüstung
  • das Verständnis für Distanzen, Winkel und äußere Einflüsse
  • realitätsnahe Übungsszenarien, orientiert an der tatsächlichen jagdlichen Praxis

Ziel ist es, unter praxisnahen Bedingungen zu trainieren und Abläufe zu festigen, die in anspruchsvollem Gelände und auf größere Entfernungen jagdlich notwendig sind. Auch hier gilt: Der Schütze steht im Mittelpunkt, nicht ein theoretisches Ideal oder rein technische Möglichkeiten.

Überprüfung und Abstimmung des Gesamtsystems
Waffe, Optik, Munition und Schütze

Ein sicherer und waidgerechter Schuss ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines funktionierenden Gesamtsystems. Waffe, Montage, Optik, Munition und Schütze müssen zusammenpassen und reproduzierbar arbeiten. Genau hier setzt diese Leistung an.

Gemeinsam wird das gesamte Schießsystem offen und ehrlich überprüft. Ziel ist es, vorhandene Mängel zu erkennen, Ursachen nachvollziehbar einzugrenzen und Lösungen praxisnah umzusetzen. Dabei geht es nicht um theoretische Idealwerte, sondern um das, was unter realen jagdlichen Bedingungen zuverlässig funktioniert.

Im Rahmen der Überprüfung werden unter anderem:

  • Waffe, Montage und Optik kontrolliert und bewertet
  • die reale Mündungsgeschwindigkeit gemessen
  • ballistische Werte mittels Ballistikrechner überprüft und abgeglichen
  • das klassische Einschießen von Waffe, Optik und Munition gemeinsam erarbeitet
  • Schussgruppen ausgewertet und der mittlere Treffpunkt sauber bestimmt

Der Kunde wird dabei bewusst eingebunden. Unter Anleitung werden Arbeitsweisen, Prüfschritte und Zusammenhänge vermittelt, sodass die Ausrüstung künftig selbstständig überprüft und eingeschossen werden kann. Dies geht über klassische Büchsenmachertätigkeit hinaus und zielt auf Verständnis, Nachvollziehbarkeit und Handlungssicherheit ab.

Ergänzend werden – je nach Bedarf – anspruchsvollere Tests durchgeführt, etwa:

  • Gruppenbildung und systematische Auswertung
  • temperaturbezogene Betrachtung von Treffpunktlagen
  • praxisorientierte Qualitätssicherung der Ausrüstung

Diese Vorgehensweise entspricht einer waidgerechten und tierschutzorientierten Jagdausübung: nicht das „grobe Treffen“, sondern kontrollierte, reproduzierbare Ergebnisse stehen im Vordergrund.

Beratung bei Erb- und Fundwaffen
„Jagd vorbei“ – das letzte Halali

Wenn ein Jäger verstirbt, endet nicht nur ein Lebensweg, sondern es entstehen für die Hinterbliebenen häufig auch Unsicherheit und Ratlosigkeit im Umgang mit Waffen, Munition und jagdlichem Nachlass. In einer ohnehin belastenden Situation treffen emotionale Aspekte auf klare gesetzliche Vorgaben, die eingehalten werden müssen.

Jagd- und Sportwaffen Fischer unterstützt Angehörige, Erben und Beteiligte mit einer sachlichen, strukturierten und praxisnahen Beratung, um rechtliche Fehler zu vermeiden und einen geordneten Umgang mit der hinterlassenen Ausrüstung sicherzustellen.

Die Beratung dient unter anderem:

  • der ersten Orientierung nach einem Todesfall oder Waffenfund
  • der Einordnung waffenrechtlicher Pflichten und Zuständigkeiten
  • dem rechtssicheren Umgang mit Waffen und Munition
  • der Klärung möglicher weiterer Schritte wie Übergabe, Verwertung oder Abgabe

Ziel ist es, Belastungen von den Angehörigen zu nehmen, Klarheit zu schaffen und einen waidgerechten, verantwortungsvollen und gesetzeskonformen Abschluss zu ermöglichen.

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